Glossar
Fachbegriffe einfach erklärt
Akustische Vorwarnung
Akustische Stockwerkansage in der Kabine oder akustische Vorwarnung vor dem Schliessen der Türe.
Alarmhupe
Alarmhupe im Liftschacht oder auf dem Kabinendach.
Ankunftssignalisation
Die Einfahrt wird akustisch signalisiert (pro Schachttüre)
Anlaufsperre
Die Freigabe der Aufzüge erfolgt stufenweise verzögert um 2 bis 3 Sekunden. Zuleitung zwischen den Maschinenräumen bauseits.
Aussendruckknopfsteuerung, Ankunfssummer
Aussensteuerung auf den Etagen. Mit Ruf- und Sendetasten kann die Kabine gerufen oder in jedes gewünschte Stockwerk gesendet werden. Mit Ankunftssummer, roter Besetztlampe und in der Ruftaste integrierte "Kabine hier"-Anzeige.
Aussentürschutz
Liftschachttüren bei Haltestellen, die direkt ins Freie führen, empfehlen wir bauseits durch geeignete Massnahmen vor Witterungseinflüssen wie Schnee, Regen, Kälte, etc. zu schützen. Geeignete Vorkehrungen sind z.B. Windfang, Vordach, Gefälle oder Wasserrinne.
Auto Genius 3500kg Nutzlast
Die Auslegung von 3500 kg Nutzlast bedingt eine kommisionsbezogene Entwurfsprüfbescheinigung durch den TÜV.
Automatische Evakuierung
Automatische Evakuierung bei Stromausfall. Im Falle eines Stromausfalles fährt der Lift selbsttätig in den nächstgelegenen Halt und öffnet automatisch die Tür.
Bauseitige Komponenten
Einbau von bauseitig gelieferten Komponenten wie: Einkanal-Badge-Leser, Lautsprecher, Kamera, Gegensprechanlage usw. (Inkl. Verbindung Kabine - Maschinenraum).
Bauseitige Leistungen
Leistungen, die durch den Architekten/Eigentümer vorzunehmen resp. zu begleichen sind. Bsp.: Abdecken von Böden, Teppichen, Wänden usw. gegen Verschmutzung oder Einwirkung von Schweissarbeiten, das Wiederherstellen von Wand- und Bodenbelägen etc.
Brandfall
Brandfallsteuerung gemäss EN-Norm 81-73 ohne Schlüsselschalter im Haupthalt vorbereitet mit Blindknopf oder inkl. Kaba-, Safos- oder SI-Zylinder und Anschlussmöglichkeit für bauseitige Brandmeldeanlage.
Brandfallsteuerung gemäss EN-Norm 81-73 mit Schlüsselschalter im Haupthalt, inkl. Kaba-Zylinder und Anschlussmöglichkeit für bauseitige Brandmeldeanlage. (Kanton Zürich Safos-Zylinder, Kanton Genf SI-Zylinder)
Codiergerät mit Zahlencode-Eingabe
In der Kabine installiert. Nach der Eingabe der richtigen Zahlenkombination kann die gewünschte Haltestelle mittels Drücker oder Schlüsselkontakt angefahren werden (für Halt x / Zugangseite x)
Druckknopfsteuerung
Druckknopfsteuerung ohne Rufregistrierung. Besetztanzeige bei jedem Zugang auf dem Etagentableau.
Druckleiste
Pro Haltestelle je eine drucksensible Gummi-Kontakt-Druckleiste übereinander angeordnet, für die einfache Bedienung der Etagenwahl direkt aus dem Fahrzeug (nur für Aufzüge mit mehr als 2 Haltestellen).
Drucksensible schwarze Gummi-Wahlleisten für die einfache Etagenwahl direkt aus dem Fahrzeug.
Drängelsignal
Bei offener Türe und eingeschaltetem Lade-Taster, wird das akustische Signal mit dem Etagendrücker aktiviert.
Duplex-Kollektiv-Abwärts-Sammelsteuerung
Gemeinsam für zwei Aufzüge. Die Steuerung registriert alle Kabinen- und Etagenkommandos. Die jeweils schneller verfügbare Kabine bedient in der Abwärtsrichtung der Reihe nach alle Etagen bis in den Haupthalt, die darunterliegenden in der Aufwärtsrichtung. Weiterfahrtsanzeige bei jedem Zugang, pro Anlage.
Easycom / Notrufsystem
Easycom-Notrufsystem mit analogem Telefonanschluss für zwei programmierbare Alarmnummern. Das Gerät kann an eine Telefonzentrale, welche die Impulse der Tonwahl nicht filtert und bei Stromausfall betriebstüchtig bleibt (nicht ISDN), angeschlossen werden. Bis zu vier Geräte können mit der selben Amtsnummer betrieben werden. Telefonanschluss bauseits. Für unseren Pikettdienst muss im Notfall der freie Zutritt ins Gebäude sicher gestellt sein. Diese Voraussetzung kann mit einem Schlüsseltresor (siehe Optionen) beim Hauptzugang gewährleistet werden.
Eigenschaften Glastüren
Die Glastüren entsprechen keiner feuerpolizeilichen Anforderung.
Eigenschaften Schachttür
Feuerwiderstandsklasse E60.
Einfachrufsteuerung (Taxibetrieb)
Für ein beliebiges Anfahren jeder Haltestelle. Die Rufe werden gespeichert und nacheinander einzeln abgearbeitet. Kann ein Kommando innerhalb fünf Minuten nicht bearbeitet werden, wird es gelöscht (Verhinderung von Leerfahrten). Besetztanzeige bei Warenaufzügen mit Ladefunktion (bei jedem Zugang).
Elektromechanische Aufsetzvorrichtung
Erlaubt eine genaue Fixierung auf Etagenhöhe und lässt auch stark einseitige Gewichtsbelastungen während dem Be- und Entladen zu.
Elektronische Kabinentürverriegelung
Elektromechanische Kabinentürverriegelung. Nicht einbruchsicher! Einsatz zur Zutrittsverhinderung von der Kabine aus ins Geschoss.
Empfangsschalter
Es ist nur die Haltestelle vor dem Empfang (Halt) von der Kabine aus direkt ansteuerbar. Dem Kunden wird darauf vom Empfang aus die gewünschte Etage freigegeben. (Tableau inkl. Zuleitung vom Schacht zur Anmeldung bauseits).
Etagen-Impuls-Schlüsselkontakt
Die Kabine kann nur mit Hilfe eines Schlüssels gerufen werden. Der Schlüsselschalter ist im Etagentableau eingebaut (Halt x). Quittung durch optische Anzeige. Zylinder bauseits.
Etagenschlüsselschalter EIN/AUS
Schalter zur Anordnung Halt (x). Zum Aktivieren oder Deaktivieren der Etagendruckknöpfe oder zum aktivieren oder ausschalten der Aussensteuerung.
Fangvorrichtung
Verhindert den Absturz des Aufzuges bei Versagen der Tragseile.
Feuchtinstallation
Feuchtigkeitsgeschützte Ausführung von Lastenaufzügen: Kabine und Türen verzinkt oder mit gleichwertigem, feuchtigkeitsicherem Rostschutzanstrich. (Schutzart: IP 54/65). Apparate im Schacht und an der Kabine in spritzwassergeschützter Ausführung.
Feuernotfahrt
Wird nach Ankunft in der Brandfallhaltestelle der Feuernotfahrt-Schlüsselschalter auf dem Kabinentableau in die Stellung EIN gebracht, steht die betreffende Kabine der Feuerwehr für Fahrten mit der Innensteuerung zur Verfügung. Der Feuernotfahrt-Schlüsselschalter ist nur wirksam, solange sich der Brandfall-Schlüsselschalter in der Stellung Brandfall befindet.
Feuerschutzschrank
Der Integra-Antrieb befindet sich in einer anderen Brandzone. Zusätzlich wird ein Feuerschutzschrank montiert (Schrank F30, Seitenwände F60, Türe T30).
Fingerprintscanner
Erkennt über Fingerscanning bis zu 99 verschiedene Benutzer und löst gewünschten Etagenruf aus. Inkl. Anbau und Programmierung. Leitungsführung zwischen Gerät und Schachttürinnenseite bauseits.
Fotozellen
3 Fotozellen überprüfen den Beladezustand der Kabine. Bei beladener Kabine schliessen die Kabinentüren automatisch und die Fahrt in die andere Etage wird ausgeführt.
Frequenzregelung und Druckspeicher
Frequenzgeregeltes Hydraulikaggregat ermöglicht eine Fahrtenzahl bis max. 120 F/h. Mit der Energie der Abwärtsfahrt wird mit einer Zahnradpumpe ein Druckspeicher gefüllt. Diese gespeicherte Energie wird bei der nächsten Aufwärtsfahrt wieder abgegeben. Die elektrischen Anschlusswerte werden somit bis zu 50% reduziert.
Funksteuerung
Funksteuerung X Kanal inkl. X Handsender.
Gegensprechanlage
Gegensprechanlage wird für den Alarm benötigt. Der Alarm wird von der Kabine aus zur Zentrale geleitet und optisch wie akustisch signalisiert, worauf von der Zentrale die Gegensprechanlage aktiviert werden kann. Anzeige "Hilfe kommt" entfällt.
Geregelter Türantrieb
Stufenlos einstellbarer, geregelter Türantrieb.
Gäste Steuerung
Mittels eines Schlüsselschalters im Kabinentableau kann die entsprechende Etage direkt angefahren werden. Auf dem Etagentableau des entsprechenden Haltes ist zusätzlich ein Drücker zur Auslösung der unbegleiteten Kabinenfahrt in den Haupthalt integriert, um Gäste dort abzuholen. Mit einem im Kabinentableau integrierten Drücker kann der Gast die reservierte Fahrt auslösen. Nach abgelaufener Reservierungszeit wird der Aufzug wieder freigegeben. Es kann nur die freie Kabine gerufen werden. Für die Gästesteuerung ist die Druckknopfsteuerung zwingend.
Handläufe
Eine Festhalte- und Führungsmöglichkeit für die Hände, in Griffhöhe.
Hinweise Standard
Der Aufzug unterliegt der "Verordnung über die Sicherheit von Aufzügen" (Aufzugsverordnung SR 819.13 vom 23.06.1999/Stand 07.05.2002 sowie der Norm SIA 370.001/002). Insbesondere schreibt diese Verordnung vor, dass der Montagebetrieb den Aufzug auch dann nicht in Verkehr bringen darf, wenn bauseits vom Aufzugshersteller nicht zu verantwortbare Mängel vorhanden sind, wie z.B. fehlende Zuleitung zum Notrufsystem (Easycom), unzulässige Öffnungen in der Schachtumwehrung etc.
Indicateurs de position de la cabine et de préavis du sens de marche
Indicateurs de position de la cabine et de préavis du sens de marche à l’étage. Indicateurs à 3 positions. A l’intérieur protégé par une tôle en acier inox, placé au-dessus du tableau d’étage dans le cadre de la porte palière (dimension de l’affichage env. 75 x 40 mm)
Infrarot-Vorraum-Überwachung
Verhindert ein Türschliessen bei Annäherung an den Aufzug. Erfassungsbereich individuell einstellbar.
Kabinen-Impuls-Schlüssel-Schalter
Die Etage (Halt x) kann nur mit Hilfe eines Schlüssels angefahren werden. Ein dazugehörender Schlüsselschalter ist im Kabinentableau eingebaut. Quittung durch optische Anzeige.
Kabinen-Schlüssel-Schalter EIN/AUS
Etagenwahl über, in Kabinentableau eingebauten Schlüssel-Schalter "Ein - Aus", um die Kabinendrücker zu aktivieren. Schlüssel auf Stellung "Ein" nicht abziehbar. Die Quittierung des Wahlvorganges erfolgt durch eine Leuchtdiode.
Kabinenkonstruktion
Robuste, verwindungssteife Aluzinc-Profilblechkabine in äusserst solider Tragkonstruktion.
Kabinenstandortanzeige
Anzeige oberhalb des Etagentableaus.
Kabinentableau
Zwei raumhohe Kabinentableaus mit kundenspezifisch ausgeführter Tastatur . Mit dynamischer Etagen-/Fahrtrichtungsanzeige und Etagenwahl.
Kabinenwahl Steuerung
Gruppen-Steuerung. Bei Betätigung des Schlüsselschalters auf dem Etagentableau wird z.B. der grössere Aufzug aus der gemeinsamen Gruppe gelöst und in dieselbe Etage geholt.
KGA
Abkürzung für Kleingüteraufzug.
KGA Steuerblockierung
Steuerblockierung Kleingüteraufzug. Die Kabine bleibt nach ihrer Ankunft in der Zielhaltestelle solange blockiert, bis die Schachttüre zur Entnahme des Ladegutes geöffnet wird. Nur mit Gegensprechanlage sinnvoll.
Kollektiv-Abwärts-Sammelsteuerung
Registriert Kabinen- und Etagenkommandos. Die Etagenrufe werden in der Abwärtsrichtung bis in den Haupthalt, die darunterliegenden in der Aufwärtsrichtung abgearbeitet. Ein- und Weiterfahrtspfeile bei jedem Zugang.
Konstruktion
Geländerkonstruktion auf der Kabine als Absturzsicherung bei vergrösserter Schachttiefe.
Kurzfahrtsteuerung
Bei gegenüberliegenden Zugängen mit minimalen Etagenhöhen (Stockwerkdistanz < 1.5 x Nenngeschwindigkeit) fährt der Aufzug zwischen diesen Etagen mit der Revisionsfahrtgeschwindigkeit.
Lichtgitter/-vorhang
Lichtgitter- /vorhang verhindern Unfälle von Personen- oder Lastaufzügen und der Sicherheit der Passagiere.
Liftklappsitz
Klappsitz in der Kabine montiert (Sitzfläche Holz natur).
Mechanische Kabinentürverriegelung
Einsatz bei zu grossem Abstand der Kabinentüre zur Schachtwand / oder Glas in der Fahrfront.
Not-Evakuierung hydraulisch
Bei hydraulischen Aufzügen wird bei Spannungsfall auf den untersten Halt evakuiert und die Anlage wird stillgesetzt. Für diese Funktion wird ein internes Notstromgerät eingesetzt.
Notstrompufferung
Notstrompufferung der Aufzugssteuerung. Bei einem Spannungsausfall oder Schwankungen bleiben über die Notstrompufferung die Daten des Mikroprozessors erhalten. Anstehende Signale bleiben gespeichert, somit erfolgt kein automatischer Reset (keine Suchfahrt). Mikroprozessor, Notlicht und Liftalarm werden bei Spannungsausfall mittels Akku ohne Unterbruch während ca. 1 Stunde mit Spannung versorgt.
Notstrom Steuerung
Notstrom-Steuerung. Wenn auf das Notstromnetz (potentialfreier Kontakt der Notstromsteuerung) umgeschaltet wird, wird eine Evakuierungsfahrt in den Haupthalt ausgelöst und der Lift wird blockiert. Das Beenden der Evakuierungsfahrt wird der externen Notstromsteuerung potentialfrei zurückgemeldet.
Ölkühlaggregat
Ölkühlaggregat werden empgohlen, sofern die Fahrtenzahl grösser als 60 Fahrten/Stunde beträgt. Verhindert das Erhitzen des Oels.
Prioritätssteuerung, Direktionssteuerung
Prioritätsfahrtsteuerung. Die gleichzeitige Betätigung des Schlüsselkontaktes Priorität und des entsprechenden Drückers auf dem Kabinentableau ermöglichen die Direktfahrt nach einer beliebigen Haltestelle, ohne dass der Aufzug auf Etagenrufe anhält. Bereits vorhandene Kabinen- und Etagenkommandos werden gelöscht.
Profileisenkonstruktion
Selbsttragende Profileisenkonstruktion, sendzimir-verzinkt, zur Befestigung der Führungsschienen und Schachttüren.
Rampenfahrt Steuerung
Mittels Schlüssel im Kabinentableau werden die Auf- und Absteuerbefehlsgeber im Kabinentableau freigegeben. Damit kann die Kabine bei offenen Türen in Langsamfahrt auf das gewünschte Niveau zwischen Boden- und Rampenniveau gesteuert werden.
Reduzierte Schachtkopfhöhe
Reduzierte Schachtkopfhöhe 2.90 m mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Bedingt eine baurechtliche Ausnahmebewilligung (bauseits).
Reservations Steuerung
Reservations-Steuerung ermöglicht die Loslösung von der Aussensteuerung. Der Aufzug ist nur noch durch die Kabinendruckknöpfe steuerbar. Schlüsselschalter EIN/AUS im Kabinentableau eingebaut.
Riegelschloss Überwachung
Riegelschloss-Überwachung. Zusätzlicher Endschalter an Aussentüren zur Überwachung der mechanischen Schliessvorrichtung.
Rot-Grün-Signal
Signalisation Rot-Grün-Signal vor jedem Zugang. Im speziellen bei Lastaufzügen.
Schachtbeleuchtung
Beleuchtung im Liftschacht zum Ausführen von Arbeiten, mit FL-Röhren.
Schachtlaschen
Befestigungslaschen für bauseitge Gerüstverkleidung.
Schachttemperatur
Schachttemperatur mind. +5 Grad, max. +40 Grad. Der Werterhalt des Aufzuges und dessen einwandfreien Betrieb kann nur in einem staubarmen und trockenen Schacht gewährleistet werden.
Schachttür-Überwachung
Zusätzlicher Endschalter an Aussentüren zur Überwachung der mechanischen Schliessvorrichtung. Zuleitung bis in den Maschinenraum (Aufzugsteuerung) bauseits.
Schaltuhr
Abschaltung der Aufzugsanlage über interne Schaltuhr. Der Aufzug kann über eine im Steuerschrank eingebaute Schaltuhr während einer eingestellten Zeit inaktiviert werden. Die Innen- und/oder Aussenkommandos können über eine programmierbare Digitaluhr inaktiviert werden.
Schleusen Steuerung
Schleusen-Steuerung. Die zweite Türe kann erst geöffnet werden, nachdem die erste geschlossen wurde und umgekehrt.
Schlüsseltresor
Aussen am Gebäude eingebaut. Bohrdurchmesser 50 mm, Bohrtiefe 120 mm. Sinnvoll bei Industriebauten oder/und Geschäften. In Notfällen hat Pikett, Feuerwehr etc. jederzeit Zutritt ins Gebäude.
Schutzleisten
Drei Schutzleisten parallel angeordnet aus widerstandsfähigem, schwarzem PE-Recycling-Kunststoff zum Schutz der Kabinenwände.
Sicherheit von Aufzügen
Der Aufzug unterliegt der "Verordnung über die Sicherheit von Aufzügen" (Aufzugsverordnung SR 819.13 vom 23.06.1999/Stand 07.05.2002 sowie der Norm SIA 370.001/002). Insbesondere schreibt diese Verordnung vor, dass der Montagebetrieb den Aufzug auch dann nicht in Verkehr bringen darf, wenn bauseits vom Aufzugshersteller nicht zu verantwortbare Mängel vorhanden sind, wie z.B. fehlende Zuleitung zum Notrufsystem unzulässige Öffnungen in der Schachtumwehrung etc.
Sockelleisten
Sockel-Schutzleisten aus eloxiertem Aluminium.
Technischer Alarm
Technischer Alarm (Gebäudeleitsystem). Diverse interne Störungen werden erfasst und über eine einstellbare Verzögerungszeit, mittels potentialfreiem Kontakt, als Sammelalarm an die Gebäudezentrale weitergemeldet. Erfasste Störungen: Spannungsausfall / Steuerungsausfall / länger anstehende und nicht abgearbeitete Kommandos / nicht Schliessen der Türen innerhalb bestimmter Zeit. Verbindungsleitung Gebäudezentrale zu Maschinenraum bauseits.
Temperatur
Schachttemperatur mind. +5 Grad, max. +40 Grad. Der Werterhalt des Aufzuges und dessen einwandfreien Betrieb kann nur in einem staubarmen und trockenen Schacht gewährleistet werden.
Tür-Blockier-Taster
"Türe offen halten": Für das Be- und Entladen kann über diesen zusätzlichen Impuls-Taster das automatische Türschliessen während einer einstellbaren Zeit verzögert werden. Nach Ablauf der eingestellten Zeit schliesst die Türe automatisch. Durch den Befehl "Türe zu" oder einen Kabinen-Fahrbefehl wird die Türschliessung ebenfalls eingeleitet.
Türansteuerung getrennt
Getrennte Türansteuerung. Bei Haltestellen mit mehr als einem Zugang wird nach Ankunft der Kabine nur die Türe des angesteuerten Zugangs geöffnet.
Türe offen halten
Für das Be- und Entladen kann über diesen zusätzlichen Impuls-Taster das automatische Türschliessen während einer einstellbaren Zeit verzögert werden. Nach Ablauf der eingestellten Zeit schliesst die Türe automatisch. Durch den Befehl "Türe zu" oder einen Kabinen-Fahrbefehl wird die Türschliessung ebenfalls eingeleitet.
Türoffenhaltezeiten
Türoffenhaltezeiten sind individuell einstellbar. Halten die Türen solange offen.
Universal-Einfachrufsteuerung
Basiert auf dem Prinzip der Druckknopf-Steuerung. Zusätzlich kann jedoch der Aufzug auch von den Etagen aus nach jeder beliebigen Haltestelle gesteuert werden. Die Ankunft der Kabine wird angezeigt durch Ertönen eines akustischen Signales.
Überlast-Anzeige
Überlast-Anzeige auf Kabinentableau bei hydraulischen Aufzügen.
Voreilende Türöffnung
Gesteigerte Effizienz durch automatische, voreilende Türöffnung.
Wechselsprechanlage KGA
Mikrofon und Lautsprecher, Ruf- und Sprechtasten sind in die Etagentableaus integriert. Diese Wechselsprechanlage erlaubt die Sprechverbindung zwischen jeweils zwei beliebigen Ladestellen.
Weiterfahrtsanzeige
Weiterfahrtsanzeige auf Etage. Digitale LED-Anzeige mit akustischer Signalgebung im Zugangsbereich.
Wohnungsabschlusstüre
Bei Haltestellen, die direkt in Wohnungen führen, empfehlen wir bauseits (als Einbruchschutz und gegen Luftzug-, Lärm-, Staub- etc. Immissionen) eine Wohnungsabschlusstüre vor der Liftschachttüre zu plazieren.
Zentralalarm
Zentralalarm (Gebäudeleitsystem). Die Betätigung des Alarmknopfes auf dem Kabinentableau wird über eine einstellbare Verzögerungszeit (längste Fahrt) an die Überwachungszentrale gemeldet. Das Quittieren des Alarms in der Überwachungszentrale wird in der Kabine durch ein Aufleuchten einer Anzeige "Hilfe kommt" signalisiert. Die Anzeige wird bei Türöffnung automatisch gelöscht. Alarmknopf und Anzeige "Hilfe kommt" sind im Kabinentableau integriert. Speisung für Anzeige "Hilfe kommt", sowie Verbindungsleitung von Überwachungszentrale zum Aufzugsschrank bauseits.
Zugschalter
Zugschalter zum Öffnen der Aufzugstüren. Wird ca. 3 m vor dem Aufzug an der Decke angeordnet und ermöglicht ein rationelles Türöffnen. Einlegen des Leerrohres von Aufzugschacht bis Zugschalter bauseits.
Zwangsentlüftung
Zwangsentlüftung der Schachtgrube bauseits.
